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Bremer Schüler Schlusslicht im PISA-Vergleich
Veröffentlicht am 25.06.2010 um 00:00 Uhr

Die am Mittwoch bekanntgegebene PISA-Studie zum nationalen Ländervergleich zeigt wieder einmal starke Schwachpunkte der Bremer Schüler auf.
Bremen ist im bundesweiten Vergleich Schlusslicht – noch hinter Hamburg und Berlin.
Wir scheinen nichts aus vorherigen Ergebnissen gelernt zu haben. Bildungspolitiker streiten sich weiterhin über die beste Schulreform ohne dabei selbstkritisch auf das zu sehen was eigentlich im Mittelpunkt stehen sollte – die schulische Ausbildung unserer Jugend. Während der Senat weiter diskutiert und Elterninitiativen, die eine besser Bildung für Ihre Kinder erreichen wollen, Steine in den Weg legen, geht es mit dem Bildungssystem des Landes immer weiter bergab.

„Es ist uns gerade als jungen Menschen sehr daran gelegen, konkrete Maßnahmen vorzuschlagen. Bereits im Jahre 2008 haben wir ein Konzept zu Papier gebracht, das vor kurzem wieder aufgegriffen und weiterentwickelt wurde. Deutlich wichtiger als die schulische Struktur sind uns die einzelnen Unterrichtsformen. Dabei begrüßen wir ausdrücklich eine Schulautonomie, insbesondere beim Unterrichtsangebot, wie z.B. hinsichtlich eines Kurssystems oder auch integrierter Systeme, sowie der Förderung individueller Leistungsfähigkeiten der Schüler. Die Schüller sollten vermehrt die Möglichkeit bekommen ihre unterschiedlichen Fähigkeiten und Interessen auszubauen und nicht in ein vorgefertigtes System herein gedrückt werden. Sollte ein Schüler ein Fach nicht bestehen, soll ihm die Möglichkeit offen stehen, den Kurs wiederholen zu können ohne direkt in allen Fächern ein ganzes Jahr zurückversetzt zu werden.“, so Christina Meyer, Landesvorsitzende der Jungen Liberalen Bremen.

Die Jungen Liberalen Bremen plädieren für wettbewerbsorientierte Schulen, individuelle und intensive Betreuung. Und allem voran darf nicht an Bildung, einer wichtigen Ressource Deutschlands gespart werden. Die Zukunftsfähigkeit des Landes ist durch gut qualifizierte Menschen sicherzustellen.

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